Mein Lebenshaus

Wie sieht es aus, mein Lebenshaus?
Ist es farblos oder bunt?…

Wo stehe ich mit meinem Lebens-Bau, wo gehöre ich hin, wo finde ich meinen Platz?

Wenn sich meine Landkarte positioniert und mein Da-Sein sich festigt wie ein Fundament, ist es dann genug, bin ich dann angekommen in meinem Zuhause?

Mein Lebenshaus

Wie oft braucht mein Äußeres einen neuen Anstrich, um für mich und andere einladend im inneren Lebensraum zu sein?
Oder lebe ich vielleicht lieber allein?
Wenn ja, in wie vielen Räumen will ich leben, mit wie vielen Farben will ich mich umgeben und wie male ich meine Lebensnischen aus?

Und gerne möchte ich auch überlegen, ob meine Wände wohl große Verzierungen brauchen, oder lebe ich vielleicht lieber schlicht und schnörkellos?
Was passiert mit mir, wenn meine Räume eines Tages die Farben verlieren?
Steht dann ein Eimer mit Farbe immer bereit, der Eintönigkeit Farbenkraft zu verleihen?

Es sind sehr viele Fragen, schön, dass ich darüber nachdenken darf!
Wie auch immer mein Lebenshaus gestaltet ist…schon heute weiß ich genau: Niemals wird es fertig sein.

2 Kommentare

  • Eugen Kern

    Liebe Doris,

    irgendetwas hat mich über einen Post auf Telegram zu Dir geführt.
    Zuerst war es nur eines Deiner Bilder und dann war da noch dieser Text.
    Deine Worte haben meine Gedanken leichter gemacht.
    Alles was meine Augen auf Deinen Seiten gesehen und meine Ohren gehört haben ist durchweg positiv.
    Damit hast Du mir neuen Mut gemacht in einer Phase meines Lebens in der die meisten Farben ihre Strahlkraft verloren haben.

    Danke, Eugen

    • Dorothea Taferner

      Lieber Eugen,
      deine ehrlichen und gefühlvollen Worte haben mich tief berührt.
      Sie sind ein wunderschönes Geschenk an mich – denn genau das ist der Grund, warum ich schreibe:
      Ich möchte Menschen mit kleinen Weisheiten und Geschichten positiv bestärken, sich selbst wertzuschätzen und ihr Leben zu lieben … auch dann, wenn es manchmal etwas schwerfällt.
      Wir dürfen sein, wie wir sind – denn genau so sind wir richtig.
      Du schreibst, die meisten Farben seien verblasst – in meiner Wahrnehmung ist es jedoch nie zu spät für neue Nuancen.
      Sie müssen nicht so kräftig und hell leuchten wie einst, doch sie dürfen feine, sanfte Töne sein, die sich wärmend in den Alltag mischen und dem Leben wieder Freude schenken.
      Ich wünsche dir von Herzen, dass dein Lebenshaus das Licht und die Wärme findet, die du brauchst, um dich wieder geborgen zu fühlen.
      Vielen Dank für deine Nachricht.

      Alles Liebe, Doris

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